Facebook-Icon Twitter-Icon

Braunsfelder Bürger

Werdegang und Aktivitäten

April - Dezember 2000
Teilnahme an der Bürgerbeteiligung zum Vorhaben- und Erschließungsplan DKV-Erweiterung, Aachener Straße/Melatengürtel, 69 Unterschriften von Anwohnern; Teilnahme an der Bürgerbeteiligung zum Vorhaben- und Erschließungsplan Neue Vitalisstrasse - Einwände nicht berücksichtigt
Forderung nach einem Gesamtkonzept/Rahmenkonzept für das Planungsgebiet Ehrenfeld/Braunsfeld, welches auch Teile von Müngersdorf und Vogelsang umfasst
Forderung nach einem Moratorium (Baustopp) bis zu dessen Fertigstellung

Winter 2000/2001
Kontakt zur RWTH Aachen, Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtplanung, Prof. Selle

März 2001
Themenabend "Rahmenkonzept Ehrenfeld/Braunsfeld" mit Experten und Diskussion im Maarhof

April 2001
Themenabend "Verkehr" mit Experten und Diskussion im Maarhof

 

Mai 2001
Mitglied im Arbeitskreis Bürgergruppen und Initiativen im Stadtbezirk 3

Juni 2001
Teilnahme an der Bürgerbeteiligung zum Vorhaben- und Erschließungsplan Girlitzweg
Beitritt zur Köln Agenda
Themenabend "Grünflächen und Stadtklima" mit Experten und Diskussion im Maarhof

Juli 2001
Themenabend "Stadtstruktur und Stadtgestalt" mit Experten und Diskussion im Maarhof

August 2001
Öffentliche Ausstellung von zehn studentischen Seminararbeiten der RWTH Aachen für das Rahmenkonzept Braunsfeld mit Präsentation im Haus des Kölner Karnevals.

September 2001
Einrichtung eines Arbeitsraums, der uns freundlicherweise von Herrn Bausinger jr. zur Verfügung gestellt wurde.

Oktober 2001
Themenabend "Bürgerbeteiligung" mit Experten und Diskussion im Maarhof
Themenabend "Geschichte und Denkmalpflege" mit Diavortrag - Geschichte als Chance zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung in den historischen Industrievierteln - im Bel Air auf dem Sidolgelände
Braunsfelder Kulturappell mit Unterschriftensammlung

Zu allen Themen wurden Positionspapiere erarbeitet, die veröffentlicht wurden.

November 2001
Arbeitsgemeinschaft mit dem Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V.
Ziel ist es, einen BÜRGERPLAN WEST aufzustellen, in dem die bisher erarbeiteten Ideen und Vorschläge unter städtebaulichen Aspekten diskutiert und zusammengefasst werden.
Gemeinsamer öffentlicher Informations- und Diskussionsabend "Verkehrslawine kontra Lebensqualität" zum aktuellen Entwurf des Verkehrsgutachtens im Bel Air.

Dezember 2001
In der Arbeitsgruppe BÜRGERPLAN WEST erarbeiten die IGBB und der Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V. mit Unterstützung des Architekten Reinhard Angelis einen Bürgerplan für das Rahmenplangebiet.
Wir sehen den entstehenden BÜRGERPLAN WEST (Fertigstellung voraussichtlich Frühjahr 2002) als Beitrag der Bürger zum laufenden Planungsverfahren. Wir haben die Zielsetzung, entgegen Kölner Gepflogenheiten, eine umfassende und effiziente Bürgerbeteiligung bereits im Planungsverfahren durchzusetzen.

Februar 2002
BÜRGERPLAN WEST: ööffentliche Vorstellung und Diskussion im Bel Air. Verschiedene Anregungen aus der Diskussion wurden in den Bürgerplan übernommen.

Vorstellung des BÜRGERPLAN WEST in der Bezirksvertretung Lindenthal. Die Veröffentlichungen Das neue Braunsfeld - Positionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung - der IGBB und Transformation eines Stadtteils I Köln-Braunsfeld - 8 studentische Projekte - der RWTH Aachen (Lehrstuhl für Planungstheorie) wurden den Stadtteil- und Ratspolitikern überreicht.

März 2002
Wir haben einen Antrag auf Förderung eines moderierten Bürgerbeteiligungsverfahren zum Rahmenplan beim Minister für Städtebau, Dr. Michael Vesper, in Düsseldorf gestellt. Das Ministerium hat einen Zuschuss für ein moderiertes Verfahren in Aussicht gestellt! Oberbürgermeister Schramma hat die Arbeitsgemeinschaft Bürgerplan West in der regelmäßig stattfindenen Bürgersprechstunde empfangen. Herr Schramma befürwortet diese neue Form der Bürgerbeteiligung und hat Schritte zur Verwirklichung des Verfahrens eingeleitet.
Wir führen Gespräche mit den Parteien auf Bezirks-, Rats- und Landesebene und finden großes Interesse und Unterstützung bei unseren Politikern.
Wir haben die Investoren in unserem Viertel angesprochen und finden erste positive Resonanz! Nun formulieren wir unsere Vorstellungen zum Inhalt und Ablauf des von uns gewünschten Verfahrens (Verbindlichkeiten für alle Beteiligten, fachliche & externe Moderation durch ein Planungsbüro). Diese Vorstellungen werden den verantwortlichen Gremien vorgeschlagen.

Juni 2002
Der BÜRGERPLAN WEST im Stadtentwicklungsausschuss
In der öffentlichen Sitzung am 4. Juni haben wir den Politikern, der Verwaltung und den anwesenden Bürgern den Bürgerplan vorstellen können. Unsere Präsentation wurde sehr positiv aufgenommen. Gegen Ende der Sitzung informierte die Verwaltung über den Stand der städtischen Rahmenplanung: Anfang September wird der Plan in die politischen Gremien eingebracht. Danach soll erfreulicherweise ein Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt werden. Wir freuen uns, dass unser Vorschlag nun realisiert wird. Am 27.6.2002 soll ein Antrag auf vertiefte Bürgerbeteiligung gestellt werden. Nach dem Willen der Politiker soll ein Verfahren mit externer Moderation durchgeführt werden, für das auch die uns in Aussicht gestellten Mittel beim Minister beantragt werden können. Alle Parteien haben sich dafür ausgesprochen.

Struktur und Arbeitsstil
Alle Themen werden in Arbeitsgruppen behandelt. Es wurden/werden Themenabende mit Experten veranstaltet mit dem Ziel, fachlich fundierte und ergebnisreiche Diskussionen mit allen Betroffenen und Interessierten zu führen.

Um unsere Vorstellungen zu verwirklichen, haben wir Kontakte aufgebaut u.a. mit: der Stadtverwaltung, der Politik auf Bezirks- und Ratsebene und Verbänden wie BDA, VCD, RVDL und den Medien.

Die Interessengemeinschaft Braunsfelder Bürger besteht aus themenbezogenen Arbeitsgruppen und einer Koordinierungsgruppe. Diese Arbeitsstruktur hat sich in den vergangenen Monaten als sehr effektiv erwiesen. Wir bereiten wir uns auf die Diskussion im moderierten Bürgerbeteiligungsverfahren mit den Politikern und der Verwaltung, den Geschäftsleuten, den Grundstückseigentümern und den Investoren vor und laden alle interessierten Bürger herzlich ein, daran teilzunehmen.

Die Interessengemeinschaft ist parteipolitisch ungebunden und unabhängig.
Wer sich unseren Zielen anschließt, im Viertel wohnt und sich aktiv beteiligen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

BÜRGERENGAGEMENT lohnt sich!
Wir danken allen Mitstreitern aus dem Viertel, die durch ihr Interesse, ihre Arbeit und ihren Sachverstand diesen gewaltigen Schritt zu einer bürgernah gestalteten Stadtteilentwicklung möglich gemacht haben.
Wir arbeiten weiter, wie bisher beharrlich und konstruktiv, um Bürgerideen zur Stadtentwicklung umzusetzen. Wir werden Politik und Verwaltung unsere Vorstellungen für ein breites Bürgerbeteiligungsverfahren unterbreiten. Alle Parteien haben mit uns einen Termin zur wiederholten Präsentation des BÜRGERPLAN WEST vereinbart!
Wir mithelfen will, wer seine Ideen einbringen will, wer uns unterstützen will, wird gebeten uns anzurufen. Wir nehmen Sie auch gern in unseren Fax- oder Email-Verteiler für Infos auf.
Wir bitten Sie, an den öffentlichen Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses teilzunehmen und so das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Umgestaltung unserer Stadtteile zu zeigen.
Alle Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses sind öffentlich und werden in den Tageszeitungen angekündigt

Wohnen Sie in diesem Planungsgebiet?
Interessieren Sie sich für das, was ein paar Straßen weiter passiert?
Dann sind Sie bei uns richtig!

 

Kontakt:
Ilsetraut Popke Tel. 54 28 31
Henning Sonnemann Tel. 49 62 42, Postfach 450652, 50881 Köln
E-Mail: 0221545152-0001@t-online.de

Wir freuen uns, wenn Sie uns bei unserem Ziel, unsere Stadtteile lebenswerter zu machen, unterstützen!