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Forum/Gästebuch

Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke bringen mehr Atommüll für alle, mehr Gewinne für die Betreiber


Allein die Sonne schickt uns täglich ca. das 15.000-fache der weltweit benötigten Energie! Der ohne eine umgehende weltweite Verhaltensänderung im Umgang mit Energie nun nachweislich drohende Umwelt-GAU darf jetzt nicht dafür herhalten, eine extrem lebensfeindliche Technik schön zu reden. Auch Uran ist ein endlicher Rohstoff und die "sichere" Entsorgung des entstehenden Atommülls nach wie vor Utopie. Nur dank luxuriösester Subventionen überhaupt ins Leben gerufen verschlingt die Atomtechnik noch immer enorme Summen aus der Staatskasse, in die wir alle einzahlen. Dieses Geld ist im Bereich Förderung von umweltfreundlicher Energiegewinnung deutlich besser aufgehoben. Zudem fehlt eine faire Preisbildung und Bewertung der entstehenden Umweltbelastungen durch Atomstrom. Weder die enormen (und wohl auch nicht seriös abschätzbaren) Kosten für die Zwischen- und ungelöste Endlagerung noch die mit der Produktion verbundenen enormen Risiken werden berücksichtigt. Wäre dies der Fall, wäre die Erzeugung von Atomstrom sicher völlig unwirtschaftlich (wie hoch müsste z. B. die Versicherungsprämie für ein AKW wohl sein, die die Folgen eines Supergaus abdeckt?).
Statt dessen fahren die AKW-Betreiber enorme Gewinne ein, während wir alle die Risiken tragen und im schlimmsten Falle in mehrfacher Hinsicht "bezahlen"!
Ich setze mich daher für den kurzfristigen Ausbau und damit schnelleren Umstieg auf regenerative Energien ein, der aus mehreren Gründen notwendig und auch möglich ist. Leider fehlt zur Unterstützung noch der konsequente politische Wille.

Von: Manfred Mühe <muehe@netcologne.de>
Donnerstag, 19.04.2007, 18.53 Uhr

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