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Forum/Gästebuch

Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke bringen mehr Atommüll für alle, mehr Gewinne für die Betreiber


Der mittlere Anteil von spaltparem Uran-235 in heutigentags gefördertem Uranerz liegt nur noch bei etwa 0,19 %. Wenn er auf etwa 0.10% sinkt wird die Energiebilanz negativ, d.h. es müsste mehr Energie für die Anreicherung aufgewendet werden, als an Energie in AKWs gewonnen werden könnte.
Kurt Becks Aussage, dass Kernenergie mehr CO2 verursache als Braunkohlekraftwerke ist natürlich Unsinn. Würde die Kernenergie jedoch ausgeweitet, wären die Vorräte an nutzbarem Uranerz in wenigen Jahrzehnten aufgebraucht.

Von: Bernd Weber <weber.freiburg@freenet.de>
Montag, 09.07.2007, 09.54 Uhr

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