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Mülheim-Süd: Widerstand gegen Bebauung am Rhein

KölnAgenda-Logo Köln, 16.07.2003
Das Bauvorhaben 'Wohnen am Strom? am Mülheimer Hafen - (Bebauungsplan Entwurf (VEP) Nr. 70477/11) stößt auf den Widerstand der Bürgerinitiative Mülheim-Süd.
Das Bauvorhaben 'Wohnen am Strom? am Mülheimer Hafen - (Bebauungsplan Entwurf (VEP) Nr. 70477/11) stößt auf den Widerstand der Bürgerinitiative Mülheim-Süd.
Vorgesehen ist die Bebauung einer seit 1998 als Überschwemmungsgebiet ausgewiesenen Grünfläche mit ca. 140 Eigentumswohnungen und eine Vorverlagerung der Hochwasserschutzmauer in Richtung Fluss. Anwohner und Mitglieder der BI werfen der Stadt vor, ihre Einwendungen systematisch nicht berücksichtigt zu haben und beabsichtigen notfalls eine Klage. Nicht nur die ursprüngliche Zielvorgabe zur Bebauung 'Öffnung des Rheins für die Bürger?, sondern auch die neuen Hochwasserschutzrichtlinien (Rückverlegung der Uferbebauungen, Schaffen von Retentionsflächen etc.) und selbst das stadteigene Hochwasserschutz-Konzept (keine Bebauung unbebauter Flächen in Überschwemmungsgebieten) werde umgangen. Hinzu kommt ein noch nicht absehbares Sicherheitssproblem durch Kollisionen von Treibgut (man denke ans Elbehochwasser) mit der Bebauung.
In einem Antwortschreiben der Bezirks-Regierung erhält die Bürgerinitiative nun Unterstützung von der höheren Landschaftsbehörde: "Aus unserer Sicht sollte die gesamte Fläche dem Wohl der Allgemeinheit dienend als Grünfläche für Erholungszwecke vorgesehen werden sowie als Retentionsraum für Hochwasserereignisse vorgehalten werden." Laut Landesplanungsgesetz (§20) sollen generell alle Flächen, die bei einem Jahrhunderthochwasser überflutet werden, aus dem zu besiedelten Bereichen herausgenommen werden. Photos und der offen gelegte Bebauungsplan finden sich unter www.hafen-bi.de.vu

Themen: Brgerbeteiligung | Stadtgestaltung |

Mehr Infos: Mülheim

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