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Viele Bürger/innen interessieren sich für Rahmenplanung Braunsfeld

KölnAgenda-Logo Köln, 01.10.2003
Die Aula der Grundschule an der Geilenkircher Str. in Braunsfeld war gerammelt voll, als die vertiefte Bürgerbeteiligung des Rahmenplans "Braunsfeld / Müngersdorf / Ehrenfeld" am 22.9.03 zum Thema Wohnen aufstartete.
Die Aula der Grundschule an der Geilenkircher Str. in Braunsfeld war gerammelt voll, als die vertiefte Bürgerbeteiligung des Rahmenplans "Braunsfeld / Müngersdorf / Ehrenfeld" am 22.9.03 zum Thema Wohnen aufstartete. Nach einem Infoteil diskutierten an 12 "Runden Tischen" weit über 100 Bürger/innen anhand von vorgegebene Fragen die geplante Wohnbebauung von 1400 WE sowie die Situation der gut 10.000 Einwohner im Plangebiet. Am 29.9.03 wurde diese Prozedur mit dem Themenabend "Öffentlicher Raum und Umwelt" fortgesetzt. Die Interessengemeinschaft Braunsfelder Bürger, die bereits 2001 den 'Bürgerplan West? vorgelegt hatte, kritisiert, dass in dem ohnehin sehr eng gefassten Zeitplan - am 9.10., 13.10. und am 3.11. finden weitere Themenabende statt - nunmehr auch noch vier sogenannte Vorhaben- und Erschließungspläne (VEP) abgehandelt werden. Sie befürchten, dass die von ihnen erstrittene vertiefte Bürgerbeteiligung für die gesetzlich vorgesehene Offenlegung solcher VEPs missbraucht wird und damit im Ergebnis die Beteiligungsmöglichkeit sogar erschwert werden könnte. Das praktizierte Verfahren eignet sich zwar, ein Meinungsbild der Bürger/innen abzufragen sowie deren Anregungen und Ideen zur Planung aufzunehmen - handfeste Interessenskonflikte können damit jedoch nicht beigelegt werden. Wie hoch dieses Konfliktpotential ist, läßt sich schon daran erkennen, dass nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung in den nächsten 10 Jahren zu den bestehenden 25.000 weitere 25 000 Arbeitsplätze entstehen sollen. www.stadtplanung-dr-jansen.de

Themen: Brgerbeteiligung | Stadtgestaltung |

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