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Kürzungen bei den Eine-Welt-Programmen: Heftige Proteste verhinderten Schlimmeres!

KölnAgenda-Logo Köln, 12.10.2003
GFG-Mittel zwar gestrichen, aber nicht ersatzlos.
Im Haushaltsentwurf der Landesregierung sind die GFG-Mittel für die Kommunale Entwicklungszusammenarbeit zwar gestrichen - aber nicht ersatzlos: Ein neues Förderprogramm kann zumindest einige der Aufgaben übernehmen. Insofern haben die zahlreichen Proteste von Engagierten aus NRO, Kommunen, Kirchen, Verbänden und Gewerkschaften gegen die Pläne der Landesregierung einen Teilerfolg gebracht. Insbesondere Umweltministerin Höhn hatte sich nochmals für den Erhalt der kommunalen Fördermittel eingesetzt. Nach Informationen des Eine-Welt-Netz NRW sieht die Entwicklung bei den Eine-Welt-Programmen derzeit wie folgt aus:

A Haushaltsplan 2003, B Entwurf 2004, C Entwurf 2005 (in EURO)

- GFG-Mittel: A 3.700.000 / B 0 / C 0
- Neues Förderprogramm für Kommunale Eine-Welt-Arbeit:
A 0 / B 1.500.000 / C 1.500.000
- Entwicklungsprogramm Informations- und Bildungsarbeit:
A 214.000 / B 150.000 / C 150.000
- Konkreter Friedensdienst: A 409.000 / B 340.000 / C 340.000
- Promotoren-Programm: A 1.250.000 / B 1.207.000 / C 1.161.000

Das Eine-Welt-Netz NRW wird in den nächsten Wochen verstärkt das Gespräch mit Landtagsabgeordneten suchen und hofft auf weitere Rücknahmen der Kürzungen. Kontakt: Udo Schlüter, Tel.: 0251 / 57 - 351, info@eine-welt-netz-nrw.de, www.eine-welt-netz-nrw.de.

Themen: Globale Partnerschaft |

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