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Ergebnisse der "vertieften Bürgerbeteiligung" in Braunsfeld vorgestellt.

KölnAgenda-Logo Köln, 28.11.2003
Über 200 Bürger kamen am 24.11.2003 zum Abschlussforum der moderierten Bürgerbeteiligung des Rahmenplans "Braunsfeld / Müngersdorf / Ehrenfeld".
Über 200 Bürger kamen am 24.11.2003 zum Abschlussforum der moderierten Bürgerbeteiligung des Rahmenplans "Braunsfeld / Müngersdorf / Ehrenfeld". Zuvor hatten Sie an fünf vierstündigen Themenabenden ihre Anregungen zu Verkehrs- und Flächengestaltung im Plangebiet eingebracht. Ein erstes Fazit: Die Vielfalt der Anregungen ist so unterschiedlich, dass es nicht möglich ist, daraus einen Konsens für die Entwicklung des Planungsgebietes abzuleiten. Die als möglich erachtete Herstellung eines Konsens würde vielmehr eine ständige Bürgerbeteiligung bei der weiteren Planung voraussetzen. Immerhin konnten die Moderatoren (Dr. Jansen Stadtplanung) ein Gebietsleitbild mit Qualitätskatalog ableiten und anhand von drei alternativen Beispielen anschaulich machen. Die Empfehlungen werden nun der Verwaltung an die Hand gegeben, so dass diese in den Rahmenplan eingearbeitet werden können. Darüber hinaus soll ein Stadtteilausschuss aus Politikern und Bürgern gebildet werden, der bei konkreten Projekten tagen und mit der Verwaltung Entscheidungen über Bebauungspläne vorbereiten soll. Die Einschätzung der Interessengemeinschaft Braunsfelder Bürger (IGBB), das praktizierte Verfahren reiche nicht aus, die handfesten Interessenskonflikte beizulegen, wurde damit durch das Ergebnis bestätigt. Die IGBB hatte bereits 2001 einen Bürgerplan West für das Plangebiet entwickelt, öffentlich bekannt gemacht und damit das 'vertiefte Bürgerbeiligungsverfahren? angestoßen. In dem 420 ha großen Plangebiet sollen in den nächsten 10 Jahren u.a. neben den bestehenden 20 000 weitere 28 000 neue Arbeitsplätze angesiedelt werden. www.stadtplanung-dr-jansen.de

Themen: Brgerbeteiligung | Stadtgestaltung |

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