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Unbestelltes Land in Köln Mülheim

KölnAgenda-Logo Köln, 04.10.2004
In den Alten Güterbahnhof ist Bewegung gekommen
Im Rahmen der Plan 04 haben die Stadtteilgenossenschaft WiWAt e.G, die Bürgerdienste Mülheim und der BDA mit einem vielfältigen Programm auf der Brache des Alten Güterbahnhofs Mülheim Bewegung in die Bebauungspläne des stillgelegten Güterbahnhofs an der Schanzenstraße gebracht. Hatte die Stadt die 16 ha große Fläche (das sind 32 Fußballfelder) bislang für ein rein gewerbliches "Medienzentrum" vorgesehen, so ist jetzt nach mehreren Jahren vergeblichen Wartens auf "den Investor" klar geworden, dass die Kräfte aus dem Viertel für eine nachhaltige Entwicklung dieses zentralen Stückes Mülheim unverzichtbar sind. Nach den Wünschen der Bürger und Initiativen plant die Verwaltung jetzt im ganzen Gebiet Wohnen und Arbeiten zu ermöglichen. Die IG- Keupstraße will einen Bazar mit Altenheim, Arztpraxen und kulturellen Einrichtungen in Nachbarschaft zur Keupstraße beisteuern, der Möbelverbund übernimmt die Federführung für Recyclingprojekte und die Genossenschaft WiWAt entwickelt Modelle von Wohnen, Arbeiten und Eigenbau. Alle diese Projekte wurden in einem Workshop gemeinsam mit dem 1.Preisträger des Architekturwettbewerbs ausgearbeitet. Sie werden nun dokumentiert und dem Eigentümer und dem Oberbürgermeister vorgestellt.
Die Mülheimer Kulturwochen 'Unbestelltes Land? umfassen neben der Stadtplanung auch Stadtteilgeschichte und bildende Kunst. Bis zum 10. Oktober sind auf dem Güterbahnhof noch Installationen und Skulpturen von John Berg, Mary Noele Dupuis, Ulrike Oeter, Susanne Pornrehn, Joachim Röderer, Odo Rumpf, Christine Santema, Hubert Schnitt, Günther Vossiek und Vincent Wind zu sehen. Danach wird im Kulturbunker Mülheim unter dem Titel "Schwarzer Samstag" in zahlreichen Veranstaltungen an den 28. Oktober 1944 erinnert, an dem Mülheim durch Bomben weitgehend zerstört wurde. Weitere Informationen www.unbestelltesland.de


Themen: Brgerbeteiligung | Stadtgestaltung |

Mehr Infos: Mülheim

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