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Studie Umweltbewußtsein 2004 erschienen

KölnAgenda-Logo Köln, 02.11.2004
Die Überblicksstudie ermöglicht es, die Entwicklung von Meinungen und Wahrnehmungen über einen längeren Zeitraum zu beobachten
84 % der Deutschen stimmen heute dem Satz "Es sollte Fairen Handel zwischen reichen Ländern dieser Erde und Entwicklungsländern geben" zu. Im Jahr 2000 waren es noch 77 %. Das Ergebnis basiert auf einer Repräsentativerhebung durch mündliche Befragung von 2000 Personen, die seit 1996 alle zwei Jahre im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt und des Umweltbundesamtes durchgeführt wird. Etwa zwei Drittel der Fragen bleiben dabei gleich. Hier einige Ergebnisse:
Während die Prinzipien der Nachhaltigkeit (schonender Ressourcenverbrauch, Generationengerechtigkeit und Fairer Handel mit einer Zustimmung zwischen 82-88% auf gute Resonanz stoßen, bleibt das Leitbild der Nachhaltigkeit mit einem Bekanntheitsgrad von 22% schwer vermittelbar. Lediglich 16 % kennen die Lokale Agenda 21. Atomtechnologie gilt den Deutschen zunehmend als gefährlich (59%), Genfood wird abgelehnt (77%) und 85% sind vom Klimawandel ganz oder ziemlich überzeugt (2002, 77%). Eine Mehrheit von 70% ist für den Bau weiterer Windkraftanlagen und will, das die Bundesregierung mehr für den Umweltschutz tut (63%). Andererseits wird das Auto auch im Nahverkehr immer häufiger benutzt (45% gegenüber 38% 2002) und die Ökologische Steuerreform von einer zunehmenden Mehrheit der Befragten abgelehnt (58% gegenüber 52% 2002). Während über 60% bei Umweltfragen großes Vertrauen in Umweltverbände und Bürgerinitiativen haben, hat dieses bei Kirchen (18%), Gewerkschaft (8%) und Industrie (7%) gegenüber 2002 weiter abgenommen. Interessant für Erstere: Annähernd jeder fünfte Deutsche ist dem Umweltschutz besonders verbunden. Ein Drittel aller Befragten kann sich vorstellen, für den Umwelt- und Naturschutz aktiv zu werden. Die Unzufriedenheit mit den Medien ist gewachsen: Inzwischen ist die Hälfte der Bevölkerung der Meinung, dass die Medien eher zu wenig über Umweltprobleme berichten. www.umweltstudie2004.de

Themen: Bildung/Wissenschaft |

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