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Einnahmen aus Kohlendioxidabgabe sollen komplett wieder ausgeschüttet werden

KölnAgenda-Logo Köln, 01.03.2005
125 Euro Vergütung für jede/n Schweitzer/in pro Jahr?
Eine Öko- oder Umweltumlage, wie sie in den letzten KölnAgenda News (Februar 2005) vorgestellt wurde, steht in der Schweiz möglicherweise kurz vor der Realisierung. Schon länger planen die Eidgenossen eine Kohlendioxidabgabe, um ihre Klimaschutzziele zu erreichen. Vier Varianten wurde diskutiert. Umwelt-, Verbraucher-, und Sozialverbände favorisieren dabei eine Abgabe von 10 Cent für Treibstoffe (ab 2008 20 Cent) und 6 Cent für Heizöl. Der Ertrag aus der Abgabe wird anschließend zu gleichen Teilen an die Bürger/innen zurück verteilt (Umlage). Auch die beiden großen Einzelhandelsketten Coop und Migros unterstützen die Umlage, obwohl die Migros-Tochter Migrol mit Heizöl und Benzin handelt. Allerdings gibt es auch Gegner. Straßenlobby und der Dachverband Economiesuiesse fürchten um die wirtschaftliche Entwicklung www.taz.de/pt/2005/02/15/a0139.nf/text. Die gleichmäßige Rückverteilung von Umweltabgaben pro Kopf trägt dem Faktum Rechnung, dass Boden oder Luft i.d.R. kein Produkte menschlicher Leistung sind. Erdoberfläche oder Erdatmosphäre lassen sich nicht durch menschliche Arbeit vergrößern und kommen daher allen Menschen gleichermaßen zu. Auch für eine nachhaltige Flächennutzung hat diese Überlegung eine große Bedeutung. www.koelnagenda.de/docs/kapitalgut.rtf

Themen: Nachhaltigkeit | Energie | Mobilitt |

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