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Wie könnte die Klimawirkung des Luftverkehrs reduziert werden?

KölnAgenda-Logo Köln, 04.04.2005
Die EU will hierzu die Bürger Europas per Internet befragen
In der EU haben die Kohlendioxid-Emissionen aus dem Luftverkehr zwischen 1990 und 2002 um fast 70% zugenommen. Die Europäische Kommission befragt nun die europäischen Bürger, durch welche Maßnahmen die EU ihrer Meinung nach diesem bedenklichen Trend entgegenwirken könnte. Am Freitag beginnt hierzu eine achtwöchige Internetbefragung. Die Ergebnisse sollen in eine Strategie einfließen, die noch in diesem Sommer vorgelegt werden soll. In deren Mittelpunkt steht die Frage, durch welche wirtschaftlichen Instrumente die Klimawirkung des Luftverkehrs reduziert werden könnte. Der Luftverkehr nimmt auf der ganzen Welt rasch zu und führt zu einem unerwünschten Anstieg der CO2-Emissionen und zu einem Klimawechsel. So verursacht z.B. ein Hin- und Rückflug für zwei Personen von London nach New York etwa ebensoviel Kohlendioxid (CO2) wie ein durchschnittlicher PKW in der EU während eines ganzen Jahres. Weltweit hat der Personenluftverkehr im Jahr 2004 um etwa 14% zugenommen, und die Gesamtzahl der Flugzeuge dürfte sich weltweit bis 2020 verdoppeln. Auch die CO2-Emissionen werden ansteigen, wenn der Verkehrszuwachs weiterhin über dem historischen Trend von 1-2 % bei den jährlichen Effizienzverbesserungen im Hinblick auf Flugzeugtechnologie und -betrieb bleibt. Sowohl Organisationen als auch Privatpersonen können sich an der öffentlichen Konsultation beteiligen. Das Spektrum der Fragen reicht von Aspekten wie "Bewusstsein für die Klimawirkung des Luftverkehrs? über "Ansichten zu den Kosten des Luftverkehrs und diese beeinflussende Maßnahmen? bis hin zu "politische Lösungsmaßnahmen?. Der Fragebogen kann unter folgender Adresse abgerufen werden: europa.eu.int/yourvoice


Themen: Mobilitt |

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