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Fair geht vor

KölnAgenda-Logo Köln, 02.05.2005
13 Prozent Umsatzsteigerung für Produkte mit dem TransFair Siegel
Über die neun Produktgruppen hinweg hat die Kölner Siegel-Organisation Transfair e.V. 2004 bundesweit ein Umsatz von 57,5 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Produzentenorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika erhielten durch den bewussten Einkauf der Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-Prämien von 1,2 Millionen Euro," Erfreulich ist vor allem die Entwicklung bei den Fairtrade-Bananen, die ebenso wie die Fußbälle neu auf dem Markt kamen; Kaffee, Kakao, Schokolade und Bonbons fanden vermehrt Käufer. "Noch nie hatten wir solche Zuwächse, selbst der Kaffeeabsatz konnte um sechs Prozent gesteigert werden. Qualität und Idee scheinen die Verbraucher zu überzeugen," betonte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair. Die intensive Zusammenarbeit mit Partnerfirmen, Handelsketten und der Gastronomie machten den Erfolg möglich. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel kommen mittlerweile aus 48 Ländern des Südens, darunter erstmalig Südafrika, Pakistan und Burkina Faso. Das TransFair-Siegel kennen schon 42 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher. 45 Prozent der Produkte stammen aus ökologischem Anbau. In unabhängigen Tests wurde im Jahr 2004 immer wieder die hohe Qualität bestätigt. Sie sind in 22.000 Supermärkten, Naturkostläden und Weltläden erhältlich www.transfair.org. Seit 1999. betreut TransFair e.V auch RUGMARK, die Initiative gegen illegale Kinderarbeit in der Teppichindustrie. Trotz der Krise im internationalen Teppichhandel wurden Rugmark-Teppiche im Wert von über 13,5 Millionen Euro nach Deutschland importiert. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Absatzplus von 13 Prozent. Am 2. Mai 2005 hat die Initiative ihren 10. Geburtstag gefeiert www.rugmark.de

Themen: Globale Partnerschaft |

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