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Oscar-Romero-Preis für Sozialistische Selbsthilfe Mülheim

KölnAgenda-Logo Köln, 01.09.2005
SSM für seinen Einsatz für Ausgegrenzte und Entrechtete geehrt
Diesjähriger Preisträger des nach dem 1980 ermordeten Erzbischof von San Salvador benannten Oscar Romero Preis ist die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) aus Köln. In dieser Gruppe haben sich Menschen zusammengeschlossen, die gemeinsam arbeiten, wirtschaften und leben wollen, Menschen jeden Alters und aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Unter ihnen sind auch einige, denen der herkömmliche Arbeitsmarkt keine Chance einräumt: Arbeitslose, Obdachlose und Behinderte, psychisch Kranke, ehemalige Drogenabhängige und Querdenker. Sie alle verdienen sich hier durch Umzüge, Wohnungsauflösungen und einen Second-Hand-Laden ihren Lebensunterhalt selbst. "Bei der SSM sitzen alle im selben Boot und alle rudern mit, so gut sie können. Keiner ist überflüssig", so lautet eine zentrale Aussage in der Selbstdarstellung der SSM. Mit ihrem vielfältigen Engagement in unterschiedlichen sozialen Initiativen, insbesondere auch für eine Entwicklung von Mülheim, die die Menschen und Initiativen im Veedel einschließt und nicht verdrängt, verkörpert die SSM die Hoffnung, dass die Unteren und Ausgeschlossenen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Dies ist einer der entscheidenden Gründe dafür, dass der Mülheimer Initiative der Oscar-Romero-Preis 2005 zugesprochen wird. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Förderkreis Oscar-Romero-Haus e.V. in Bonn gestiftet und ist mit 1000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand am Sonntag, den 28.8.05 auf dem Marktplatz von Bonn statt. Nähere Informationen unter www.oscar-romero-haus.de und www.ssm-koeln.org

Themen: Arbeit & Soziales |

Mehr Infos: Mülheim

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