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Heute New Orleans - morgen Köln?

KölnAgenda-Logo Köln, 15.09.2005
Hochwasserschutzgemeinschaft fordert detaillierte Evakuierungspläne
Angesichts der Überflutung von New Orleans in Folge des Hurrikan Katrina befürchten die Hochwasserschutzgemeinschaft Köln und die Bürgerinitiative Hochwasser Köln-Rodenkirchen eine ähnliche Katastrophe für Köln. Seit der 4. deutsch-niederländische Hochwasserkonferenz in Rees (2004) sei es sogar amtlich: Wassermassen von nie geahnten Ausmaßen können Köln treffen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Katastrophenfall bittere Realität wird. Bei einem durchaus vorstellbaren Pegel von 12 Metern würden in Köln ganze Stadtteile versinken, manche Stellen lägen dann bis zu fünf Metern unter diesem Pegel, bis zu dreihunderttausend Menschen wären betroffen. Vor diesen Hintergrund bekräftigen die Hochwasserschutzinitiativen ihre bereits seit zehn Jahren geforderte Erarbeitung von detaillierten Katastrophen- und Evakuierungsplänen. Darüber hinaus müsse eine zweite und dritte Verteidigungslinien im Stadtgebiet vorbereitet werden, um eine schlagartige vollständige Überflutung großer Areale zu verhindern. Es gelte, alle vorhandenen Retentionsräume im Raum Köln zu aktivieren und deren Einsatz so effizient wie möglich zu organisieren. Bislang sei nicht einmal eine einzige der im Hochwasserschutzkonzept der Stadt versprochenen Maßnahmen realisiert. Nach Einschätzung der Umweltgruppen lassen sich die erforderlichen Planungen nicht einer unterbesetzten Hochwasserzentrale überstülpen! Weitere Informationen und Dokumente: www.hochwasser.de ; Dossier zum Thema Katastrophenvorsorge in Köln www.hochwasser.de/index?id=163 (wird aktualisiert); Hochwasserkonferenz am 29.09.2004 in Rees www.hochwasser.de/index?id=187&backPID=7&tt_news=183

Themen: Nachhaltigkeit | Brgerbeteiligung | Wirtschaft | Umwelt & Natur | Stadtgestaltung |

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