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IEA: Weltenergieverbrauch steigt weiter an

KölnAgenda-Logo Köln, 30.11.2005
100-seitige Studie zur Lage der regenerativen Energiewirtschaft in NRW vorgestellt
Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert in ihrem Weltenergieausblick (World Energy Outlook), dass die weltweite Energienachfrage bis 2030 um mehr als 50 Prozent steigen wird. Die Abhängigkeit von Importen aus dem Mittleren Osten und Nordafrika werde weiter zunehmen. Um die boomende Energienachfrage zu befriedigen, müssten die Ölproduzenten über diesen Zeitraum 17 Billionen Dollar in ihre Anlagen investieren. Andernfalls sei mit weiter rasant steigenden Preisen zu rechnen.
Ohne einen sparsameren Umgang mit Erdöl werde auch der Ausstoss von Treibhausgasen bis 2030 um 52 Prozent zunehmen, warnt die IEA. "Wir müssen an diesen Resultaten etwas ändern und den Planeten auf einen nachhaltigen Energiepfad führen", schreibt die Energieagentur - und fordert: "Wesentlich radikalere Aktionen und bahnbrechende technologische Entwicklungen sind notwendig, um diese Trends umzukehren."
Es gibt aber auch Grund zur Hoffnung: Nie zuvor ist so viel Geld in erneuerbare Energien investiert worden wie im vergangenen Jahr. Auf der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien (BIREC 2005) in Peking berichtete das Worldwatch-Institut von weltweiten Investitionen in Höhe von 30 Milliarden Dollar. Erneuerbare Energien sind zu einem großen Geschäft geworden, heißt es in dem Weltbericht zu erneuerbaren Energien, den das REN21-Netzwerk in Peking veröffentlichte. Derweil hat das Bundesland Nordrhein-Westfalen eine 100 Seiten umfassende Studie "Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in NRW" vorgestellt. Die Studie kann vom Internetportal des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) heruntergeladen werden www.iwr.de/studien/

Themen: Energie | Wirtschaft |

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