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Kinder brauchen ein Zuhause. Keinen Knast

KölnAgenda-Logo Köln, 14.12.2005
Kampagne des Tatort e.V. für inhaftierte Straßenkinder auf den Philippinen
„In den Philippinen sind über 20.000 Straßenkinder inhaftiert. Oft ohne Grund, ohne Urteil, ohne zu wissen, wann sie wieder frei kommen. Im Gefängnis bekommen sie nicht genug zu essen, sind ohne medizinische Versorgung und haben noch nicht einmal genug Platz zum Schlafen. In der Haft werden sie mit Erwachsen zusammen gesperrt. Sie werden dort geschlagen und auch sexuell missbraucht.“ Mit der Kampagne „Kinder brauchen ein zu Hause. Keinen Knast“ wenden sich nun die Kölner Tatortkommissare Klaus J. Behrend und Dietmar Bär zusammen mit dem Tatort e.V. an die Deutsche Öffentlichkeit. DerTatort –Straßen der Welt e.V. ist 1997 mit dem WDR-Tatort „Manila“ entstanden und arbeitet seitdem vor allem mit der Philippinischen Kooperative PREDA zusammen. PREDA setzt sich seit mehr als 30 Jahren auf den Philippinen für die Rechte von Kindern ein. Leiter und Gründer der Stiftung ist der irische Pater Shay Cullen. Er und sein Team besuchen die Kinder, sie schaffen Lebensmittel und Kinderkleidung in die Gefängnisse, sie bringen Ärzte mit. Kinder, die aus dem Knast befreit werden konnten, können in einem neu gegründeten Kinderheim leben, sie gehen zur Schule und werden psychologisch betreut. In der Arbeit von PREDA spielt auch der Faire Handel eine wichtige Rolle. Z.B. erhält PREDA vom Verkaufserlös der „MangoMonkey“- Fruchtgummis, welche u.a. zum Faire Kamelle Sortiment der Jecken Fairsuchung gehören, einen festen Spendenanteil für die Gefängniskinderarbeit.
Für die rasche Befreiung aus dem Gefängnis sowie den Auf- und Ausbau von betreuten Wohn- und Therapieprojekten kann auf das Spendenkonto 666 666 bei der Sparda Bank, BLZ 370 605 90 auch direkt gespendet werden. www.tatort-verein.org

Themen: Globale Partnerschaft |

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