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Kyoto-Protokoll ein Jahr in Kraft

KölnAgenda-Logo Köln, 19.02.2006
Deutschland strebt für die EU ein Minderungsziel von 30 Prozent bis zum Jahr 2020 an
„Die extremen Wetterereignisse der letzten Jahre geben einen Vorgeschmack darauf, was wir zu erwarten haben, wenn die globalen Temperaturen weiter steigen. Das Kyoto-Protokoll ist nicht nur ein grundlegendes Instrument für den Klimaschutz, sondern auch ein Motor für Innovationen“ heißt es in einer Erklärung des Bundesumweltministeriums zum ersten Jahrestag des Inkrafttretens des Koyotoprotokolls.“ Für die Europäische Union wird als Zwischenschritt ein Minderungsziel von 30 Prozent bis zum Jahr 2020 angestrebt. „Dann ist Deutschland bereit, seine Treibhausgasemissionen darüber hinausgehend zu senken.“
Der WWF-Deutschland hat die Stromerzeuger aufgefordert, mehr zu investieren. Laut WWF-Berechnungen belaufen sich die Gewinne für die fünf größten deutschen Stromerzeuger RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW und STEAG aus den ersten beiden Emissionshandelsphasen von 2005 bis 2012 voraussichtlich auf 31 bis 64 Milliarden Euro. Diese Summen überstiegen die von der Industrie angekündigten Investitionen von 11,6 Milliarden Euro um ein Vielfaches. Die EU will laut Umweltkommissar Stavros Dimas in diesem Jahr eine Reihe von Klimaschutzmaßnahmen initiieren und durch technologische Innovationen unterstützen. www.eu-kommission.de. Im Mai beginnen in Bonn die Verhandlungen über weitergehende Minderungsverpflichtungen von Industriestaaten für die Zeit nach 2012, an denen sich auch die USA, Australien und die Entwicklungs- und Schwellenländer beteiligen. www.bmu.de

Themen: Energie | Umwelt & Natur |

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