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Mehr Geld für Hausbesitzer

KölnAgenda-Logo Köln, 19.02.2006
Bundesregierung hat Programme für energieeffiziente Sanierungs- und Bauvorhaben drastisch verbessert
Egal ob Altbaumodernisierung oder Neubau: Für die Finanzierung energieeffizienten Bauens stehen im Rahmen der neuen KfW Förder-Initiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum" drei Kreditprogramme zur Verfügung, deren Konditionen nun stark verbessert worden sind.
Wer größere Sanierungsmaßnahmen mit erheblicher Energieeinsparung und Reduktion des CO2-Ausstoßes durchführt, kann dafür einen Kredit aus dem „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ in Anspruch nehmen. Das Programm bietet eine Finanzierungssumme von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit zu einem effektiven Jahreszins von einem Prozent. Besonderer Anreiz: Wer durch die kreditfinanzierten Maßnahmen seinen Altbau mindestens auf das energetische Niveau eines Neubaus saniert, erhält einen Teilschulderlass von 15 Prozent der Kreditsumme. Kommen nur einzelne energetische Sanierungsmaßnahmen in Betracht – z.B. die Dämmung der Kellerdecke – bietet das Programm „Wohnraum modernisieren“ einen Kredit von ebenfalls maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit zu einem Zinssatz von 2,02 Prozent. Das Programm „Ökologisch Bauen“ unterstützt die Errichtung besonders energiesparender Neubauten mit bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Der effektive Zinssatz für Passivhäuser und Energiesparhäuser mit einem Energiebedarf von 40 Kilowattstunden (kWh) pro m2 und Jahr liegt bei einem Prozent.
Mit diesen Kreditprogrammen lassen sich Investitionen in zukunftssichere Gebäude über eine Laufzeit von 10 bis 30 Jahren zinsgünstig finanzieren. Wer sie in Anspruch nehmen möchte, kann sie direkt bei der eigenen Hausbank beantragen. Die Deutsche Energiegagentur rät allen Hausbesitzern, eine geplante Modernisierung mit der umfassenden Bewertung des Gebäudes durch einen Fachmann zu beginnen. Der Berater kann ermitteln, welche Sanierungsmaßnahmen energetisch und wirtschaftlich sinnvoll sind. Für Ein- und Zweifamilienhäuser läßt sich dies auch mit der Erstellung eines Gebäude-Energieausweises verbinden. Zum Energiepass finden am 2. März, 20 Uhr in der Jugendherberge Deutz und am 7.März, 19.30 im Domforum Veranstaltungen statt. www.koelnagenda.de/news?nr=06010504. Informationen zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen, Fördermöglichkeiten und energieeffizientem Bauen bietet die dena im Rahmen ihrer Informationskampagne "zukunft haus" unter: www.zukunft-haus.info/.

Themen: Energie | Wirtschaft | Stadtgestaltung |

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