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Häuser im Barmer Viertel besetzt

KölnAgenda-Logo Köln, 17.03.2006
Nach Wegfall der Hochhausplanung ist Zwischennutzung der Wohnungen gefragt
Bereits seit einiger Zeit steht das Barmer Viertel unmittelbar neben den Osthallen der KölnMesse leer. Der Erbbauverein Köln hatte dort alle Mietparteien der 381 Wohnungen mit deren Einverständnis umgesiedelt, damit diese für eine Erweiterung der Messe und den Bau von Bürogebäuden abgerissen werden können. Doch mit dem geplatzten Hochhausbau und der Erkenntnis, dass bei einem Leerstand von 600.000 m2 Bürofläche die geplante Schaffung von weiteren Büroraum möglicherweise nicht wirtschaftlich ist, stellt sich die Frage nach der weiteren Nutzung. Noch ist für das Gelände kein Investor gefunden und ein Abriss würde aus dem Gelände möglicherweise über Jahre einen Parkplatz machen. Mitte Februar hatten Aktivisten um das Mülheimer Institut für neue Arbeit in einem Bürgerantrag eine Zwischennutzung für das Studentenwerk und andere Wohnungssuchende und den Erhalt des Barmer Viertels gefordert. Seit dieser Zeit befindet sich auch ein Bauwagen als Zentrale einer Dauerkundgebung vor Ort. Anfang März wurde das Haus an der Deutz-Mülheimer Str. 31 besetzt um den Forderung Nachdruck zu verleihen und den bevorstehenden Abriss zu stoppen. Auf seiner Mitgliederversammlung hat der KölnAgenda mehrheitlich einem Initiativ-Antrag zugestimmt, in dem sich der Verein solidarisch mit den Besetzer/innen erklärt und sich für eine sinnvolle Zwischennutzung der Wohnungen einsetzt. www.barmerviertel.ina-koeln.org

Themen: Stadtgestaltung |

Mehr Infos: Mülheim

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