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Exportschlager Windkraft

KölnAgenda-Logo Köln, 03.05.2006
Inzwischen arbeiten knapp 70000 Menschen in der Windbranche
74 Prozent aller Umsätze erwirtschaftet die deutsche Windkraftbranche 2006 im Ausland. 2005 waren es 64 Prozent. Diese Zahlen gab der Bundesverband Windenergie (BEW) bekannt. BEW- Präsident Peter Ahmels sagte auf der Hannover-Messe, die USA, Canada und Indien würden für die deutschen Windradbauer immer interessantere und wichtigere Märkte.
Nach Ahmels Worten erwarte sein Verband auch, dass durch Offshore-Windanlagen und den Ersatz kleinerer älterer Anlagen durch neuere leistungsstärkere auch die Inlandsnachfrage wieder anziehe. In den letzten Jahren hatte dass boomende Auslandsgeschäft mit Windrädern die sinkende Inlandsnachfrage mehr als ausgeglichen. Trotz lahmenden Inlandsmarktes beschäftigt die deutsche Windkraftbranche jedes Jahr mehr Menschen - zur Zeit knapp 70.000. Allerdings ist der deutsche Weltmarkanteil gesunken: 2004 kommen noch 56 Prozent aller weltweit installierten Windräder aus Deutschland, 2005 waren es nur noch 46 Prozent und 2006 wahrscheinlich nur noch 43 Prozent. Hauptursachen sind Kapitalmangel und Kapazitätsengpässe. Wer heute in Deutschland ein Windrad bestellt, muss 18 Monate darauf warten. Die Windenergieverbände gehen davon aus, dass Windstrom bis 2015 in Deutschland wettbewerbsfähig ist und Windräder bis dahin weit mehr Strom produzieren als heute Umweltminister Gabriel annimmt. Die Kosten für Windstrom konnten in den letzten 15 Jahren etwa halbiert werden. Ralf Bischof erklärt für die Windbranche: "Die in Wind enthaltene mechanische Energie kann in Windkraftanlagen mit einem Wirkungsgrad von ca. 40% zur Stromerzeugung und zum Antrieb von Maschinen (Wasserpumpen, Getreidemühlen) genutzt werden. In den nächsten 8 - 10 Jahren will die Windbranche 50 Milliarden Euro investieren. Autor: Franz Alt www.sonnenseite.com

Themen: Energie | Wirtschaft |

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