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Haben Faire Bälle bessere Flugeigenschaften?

KölnAgenda-Logo Köln, 12.05.2006
Ausstellung Ballkünstler : Künstlerball im Domforum ist ein echter „Hinkucker“
Es war der Auftakt des vom KölnAgenda e.V. zusammengetragenen Veranstaltungsprogramms
„Fair play : Fair Life – Fußball in einer globalisierten Welt“. Die Ausstellung Ballkünstler : Künstlerball, bestehend aus über 100 künstlerisch veränderten Bällen, schmückt jetzt bis zum 29. Mai das Kölner Domforum. Die vom Gelsenkirchener Kunstverein mit Hilfe der Kampagne Fair play- Fair Life Ballgalerie wirbt zugleich für den Fairen Handel (Bälle siehe www.kunstverein-gelsenkirchen.de). Bei der Eröffnung berichteten die Fußballnäherin Rahila, Mutter von acht Kindern und Assad Bajwa, Geschäftsführer von Talon Sports aus der Pakistanischen Fußballregion Sialkot, in der 55.000 Menschen mit der Herstellung von Fußbällen beschäftigt sind, dem Moderator Manni Breuckmann (WDR 2), wie dort Bildung und Gesundheit vom Fairen Handel profitieren(www.gepa.de). Allerdings wird deren Lebenserwerb durch maschinell hergestellte Fußbälle aus China bedroht. Dieter Overath (TransFair) und Vera Dwors (Fair Play – Fair Life) teilten jedoch übereinstimmend mit, dass die handgenähten Bälle aus fairen Handel gegenüber den Maschinenbällen über die besseren Flugeigenschaften verfügen. Im Domforum mit dabei war auch der bekannte Schalker Fußballer Ives Eigenrauch, der ebenso wie die Kölner Künstler Stewens Ragone und Nicole Preuße und die Schüler des Kölner Hansa-Gymnasiums einen „Kunstball“ zur Ausstellung beigesteuert hat. Der KölnAgenda e.V. setzt sich nun ´bei Verwaltung und Politik dafür ein, dass fair gehandelte Fußbälle von den Schulen bestellt werden können – bislang stehen sie noch nicht auf den bindenden Balllisten des Vergabeamtes.

Themen: Globale Partnerschaft | Wirtschaft |

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