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NRW: Kahlschlag bei Entwicklungszusammenarbeit

KölnAgenda-Logo Köln, 01.06.2006
Mittel wurden von 1,8 Millionen auf 300.000 Tsd Euro zusammengestrichen
Noch vor wenigen Jahren lagen sie bei 25 Cent pro Einwohner/innen. Schon Rot-Grün hatte die Mittel für kommunale Entwicklungszusammenarbeit (KEZ) auf zuletzt 10 Cent zusammengestrichen. Trotz zahlreicher Briefe aus den Kommunen (u.a. von OB Fritz Schramma) hat die neue schwarz-gelbe Landesregierung die KEZ-Mittel jetzt nochmal um mehr als 80% gekürzt, sodass für ganz NRW mit 300 000 Euro nur noch etwa 1,5 Cent pro Einwohner zur Verfügung stehen. Parallel wurde das Promotorenprogramm um 30 % auf 650.000 Euro gekürzt und als Koordinatorenprogramm für entwicklungspolitische Bildung (KEB) neu aufgelegt. Die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit ist zudem durch die Kürzung bei den Mittel für die Landesagenda (von 5 Mio auf 1,66 Mio) und einen erheblichen Rückgang der Einnahmen der NRW-Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus der Oddset-Wette tangiert. Das muß aber noch nicht das Ende der Fahnenstange zu sein. Die FDP-Landtagsfraktion, die in der jüngeren Vergangenheit z.B. von der NRW-Stiftung geförderter Projekte zum Fairen Handel angegriffen hatte, will deren Möglichkeiten weiter beschneiden. Über 2.800 entwicklungspolitische Vereine in NRW werden damit von der Landesregierung weitgehend allein gelassen (www.eine-welt-netz-nrw.de)

Themen: Nachhaltigkeit | Globale Partnerschaft |

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