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Sternreport: Ein Prozent des BSP für Klimaschutz

KölnAgenda-Logo Köln, 01.11.2006
Blair u. Gore: Noch 10 Jahre Zeit zum Umsteuern - Wann kommt die Kerosinsteuer?
Ob Tony Blair auf dem letzten G8-Gipfel oder Al Gore in dem am 12. Oktober angelaufenen Film von Davis Guggenheim „.Eine unbequeme Wahrheit“, die Warnungen vor einem Klimawandel sind unüberhörbar und waren nie eindrücklicher. Wenn wir der selbst verschuldeten Katastrophe entgehen wollen, so Blair und Gore, müssen wir unseren Kurs entscheidend ändern - wir haben noch zehn Jahre Zeit.

Der frühere Chefökonom der Weltbank, Sir Nicholas Stern, fordert in den Industrieländern umgehend ein Prozent des Bruttosozialproduktes für den Klimaschutz aufzuwenden, ansonsten würde die Wirtschaftskraft bis 2050 um mindestens 20% einbrechen („Szenario des Schreckens“ KStA 31.10.06). Der als nüchterner Analytiker geltende Stern sagt voraus: „In den nächsten Jahrzehnten können unsere Aktionen Risiken für den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch heraufbeschwören, die ähnlich schwer sind, wie die Erfahrungen der Kriege und der Weltwirtschaftskrise in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“.

Ein wichtiger, wenn auch lange nicht ausreichender Schritt auf europäischer Ebene wäre die Einführung einer Flugbenzinabgabe, wie sie jetzt auch die Lärmschutzgemeinschaft Köln/Bonn in einer Petition einfordert. Denn jeder Liter Flugbenzin schädigt das Klima auf Grund von Sekundärwirkungen dreimal mehr als z.B. PKW-Kraftstoff. Ein nahezu kostenneutraler Schritt wäre, diesen Zusammenhang wie bei Zigarettenschachteln auf jedem Flugticket zu vermerken. Wirksamer Klimaschutz braucht nicht steigende, sondern sinkende Flugfracht- und Fluggastzahlen, auch am Flughafen Köln. Unisono stellt sich immer drängender die Frage, was Köln zum Klimaschutz beitragen will. www.ksta.de/html/artikel/1161673312090.shtml

Themen: Nachhaltigkeit | Globale Partnerschaft | Mobilitt | Wirtschaft | Umwelt & Natur |

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