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25 Prozent plus bei Fairtrade-Süßwaren

KölnAgenda-Logo Köln, 01.02.2007
TransFair und gepa auf der ISM in Köln
Schokolade, Honig, Bonbons und Co – süße Köstlichkeiten mit Fairtrade-Siegel sind gefragt wie nie. Der Absatz von fair gehandelten Süßigkeiten konnte im vergangenen Jahr um 25 Prozent gesteigert werden. Diese erfreuliche Bilanz stellten die Siegelorganisation TransFair e.V. und ihr wichtigster Lizenznehmer, das Fair Handelshaus gepa, auf der Internationalen Süßwarenmesse in Köln vor. „Faire Süßigkeiten machen nicht nur den Verbrauchern hierzulande Freude, sondern stärken insbesondere die Produzenten in den Ländern des Südens“, fasste Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V., den doppelten Nutzen fair gehandelter Süßwaren zusammen.

Im Jahr 2006 erzielten Fairtrade-Süßigkeiten einen geschätzten Umsatz von 20 Millionen Euro, dies bedeutet ein Plus von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Absatz stieg mit 1.400 Tonnen um 25 Prozent. Einhergehend mit den steigenden Absatzzahlen erhöhte sich auch der Bio-Anteil bei Fairtrade-gesiegelten Süßwaren. Insgesamt sind bereits über 53 Prozent des süßen Produktsegments bio-zertifiziert, bei Honig sind es 30 Prozent und bei Kakaoprodukten sogar 76 Prozent.
Die Edelschokoladen-Manufaktur Zotter hat aktuell ihr gesamtes Produktsortiment auf bio umgestellt. www.transfair.org

Auch im Jahr 2006 konnte das Fair Handelshaus gepa für seine Süßwaren mit Fairtrade-Siegel mit 11 Prozent wieder ein zweistelliges Absatzplus verzeichnen. „Speziell für Jugendliche hat die gepa bei Produkten wie Schokotäfelchen, Gummibärchen oder Waffelschnitten eine neue Verpackungslinie konzipiert. „Jung, frisch und trendy“, so bezeichnete Geschäftsführer Tom Speck das neue Design, das bei der Zielgruppe gut ankam. Insgesamt sehr gefragt waren Saisonprodukte wie Adventskalender, Schokobischöfe, Osterhasen und Schokofußbälle, die vor allem in Weltläden verkauft werden. www.gepa.org

Themen: Globale Partnerschaft | Wirtschaft |

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