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...und wenn auch der Südpol schmilzt?

KölnAgenda-Logo Köln, 01.03.2007
Heute starten 50000 Forscher das internationale Polarjahr
An den Polen wirkt der Treibhauseffekt besonders stark – die Erwärmung ist hier mindesten doppelt so hoch, wie im globalen Durchschnitt. Würden die hier bestehenden Landeismassen abschmelzen, würde der Meeresspiegel um fast 80 m steigen (Grönland 7m, Südpol 70m). Auf einer solchen Annahme beruht der berühmte, schon fast 20 Jahre alte Spiegeltitel, nachdem der Kölner Dom mitten im Meer steht. Doch zum Glück ist es noch nicht so weit. Der jüngste Welt-Klimabericht des Intergovernmental Panel of Climate Change (IPCC) prognostiziert lediglich einen Meeresspiegelanstieg von maximal 60 cm bis 2100.

Doch werden insbesondere für Grönland erhebliche Unsicherheiten eingeräumt. Kaum erforscht sind auch die Dauerfrostgebiete. Tauen Sie, werden riesige Mengen des Klimagases Methan freigesetzt, ein Szenario, das der UN-Klimabericht noch nicht berücksichtigt. www.koelnagenda.de/news?nr=06060102. Hier soll das Internationale Polarjahr, das heute beginnt und bis zum 1.März 2009 dauert, Abhilfe schaffen. 50000 Forscher aus 60 Nationen arbeiten in 200 Projekten, um mehr über die künftige Entwicklung der Polarregionen zu erfahren.

Ein Großteil der Forschung dürfte dabei keineswegs nur der Gefahreneinschätzung geschuldet sein. Neben der wissenschaftlichen Neugier gibt es handfeste ökonomische Interessen, die auf Bodenschätze und neue Nahrungsquellen hoffen. www.international-polar-year.de/Internationales-Polarjahr.19.0.html

Themen: Nachhaltigkeit | Globale Partnerschaft | Bildung/Wissenschaft | Umwelt & Natur |

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