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GAG-Solarsiedlung Westend

KölnAgenda-Logo Köln, 02.07.2007
48 Wohnungen fertiggestellt - Richtfest für weitere 96 Wohneinheiten
Bis zu 300 kWh Heizenergiebedarf pro Quadratmeter und mit Strom beheizte Wohnungen: dass macht die erste umfassend angelegte energetische Sanierung der GAG zu einer höchst rentablen Angelegenheit. Aus 144 Ossendorfer Altbauwohnungen aus dem Jahr 1963, die 30 Liter je Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr an Energie verbrauchten, werden jetzt so genannte 4,5 –Literhäuser. Die sanierten Häuser sind dann auf dem Stand von neuen Niedrigenergiehäusern. Die Energieeinsparung beträgt 85 Prozent. Die Energiekostenersparnis bis zu 90 Prozent! 48 Wohnungen sind bereits saniert. Für weitere 96 wurde nun das Richtfest gefeiert. Mit dem Richtfest wurde von NRW-Wirtschaftministerin Christa Thoben zugleich ein „Solarpoint“ eingeweiht, der über das Projekt informiert und an dem auch die Stromersparnis abzulesen ist.

Die GAG hat bewusst in einem Gebiet mit erhöhtem sozialen Integrationsbedarf und einer durchaus kritischen Mieterschaft dieses ökologische Vorbildprojekt geplant und umgesetzt. Ein Mieterbeirat wurde eingebunden und die Mieter vorab informiert und während der Bauzeit vom Mieter- und Sozialbetreuer beraten. Die Kaltmiete betrug bisher 3,60 € bis 4,60 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Diese erhöht sich nach der Sanierung um 1,5 bis max. 2 € je qm. Gleichzeitig sinken nach der Umstellung auf Holzpellets- und Solarheizung die Energiekosten auf 0,21 € pro qm. Vor zwei Jahren wurde die Kosten für Stromheizung mit ca. 2,97 € je, d.h. für diese Mieter sinkt die Warmmiete mit der Sanierung sogar.

Insgesamt hat das Projekt Modellcharakter. Derzeit führt die GAG für ihre rund 42.000 Wohnungen in 5.600 Gebäuden ein Gebäudescreening mit 100 Häusern durch. Aus den Ergebnissen soll hochgerechnet werden, wie groß das Potenzial für Energieeinsparung und den Einsatz von Regenerativen Energien ist. www.gag-koeln.de

Themen: Energie | Stadtgestaltung |

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