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Steigender Stromverbrauch

KölnAgenda-Logo Köln, 01.08.2007
In der EU von 1999-2004 Zunahme von mehr als zehn Prozent
Obwohl die EU und die Mitgliedstaaten zahlreiche Maßnahmen zur Drosselung des Energieverbrauchs und des damit verbundenen CO2-Ausstoßes auf den Weg gebracht haben, stiegt der Stromverbrauch in der EU-25 zwischen 1999 und 2004 um mehr als zehn Prozent. und hat damit die Einsparungen durch eine effizientere Stromerzeugung neutralisiert.

Mit 15,8% hat der Verbrauch im Dienstleistungssektor besonders stark zugenommen. In der Industrie lag der Anstieg bei 9,5%. Bei den privaten Haushalten ist der Verbrauch in etwa derselben Größenordnung gestiegen wie das Bruttoinlandsprodukt (nämlich um 10,8%). In Deutschland hatte der Stromverbrauch im gleichen Zeitraum (1999-2004) bei den Haushalten um 6,6% sowie bei Industrie und Dienstleistungen um 10,3% zugenommen

Im Jahr 2004 lag der Durchschnittsverbrauch eines Haushalts in der EU der 25 bei 4 098 Kilowattstunden (kWh). Er könnte um 800 kWh je Haus und Jahr oder etwa 20 Prozent je Haushalt gesenkt werden, wenn sich alle EU-Mitgliedstaaten aktiv dafür einsetzen würden, dass gegenwärtig benutzte Geräte ausgetauscht und Glühbirnen vollständig durch andere Leuchtmittel ersetzt werden.

Die wachsende Stromnachfrage in den EU-Mitgliedstaaten ist auf zahlreiche Faktoren zurückzuführen. Die weit verbreitete Nutzung traditioneller Geräte wie Geschirrspüler, Wäschetrockner, Klimaanlagen und PCs ist einer davon, die zunehmende Nutzung von Verbraucherelektronik und Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik wie Set-Top-Boxen, DVD-Spielern, Breitband-Geräten und schnurlosen Telefonen ein anderer. Weitere wichtige Gründe sind die wachsende Zahl von doppelt oder dreifach vorhandenen Geräten, hauptsächlich Fernsehern und Kühlschränken/Gefriergeräten, in Privathaushalten sowie die generelle Zunahme von Einfamilienhäusern und größeren Häusern und Wohnungen. http://re.jrc.ec.europa.eu/energyefficiency/pdf/EnEff%20Report%202006.pdf

Themen: Energie |

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