Facebook-Icon Twitter-Icon

„Bildung und Integration“

KölnAgenda-Logo Köln, 01.10.2007
Kölner DGB startet zusammen mit GEW Online-Umfrage
Nicht erst seit den PISA-Studien ist klar, dass Bildungserfolge in Deutschland nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abhängen. Nach Ansicht der Kölner Gewerkschaften muss sich dringend etwas ändern. Die zentralen Forderungen: Mehr frühkindliche Bildung – Länger gemeinsam Lernen – Bildungsangebote vernetzen - Besser auf Ausbildung und Beruf vorbereiten. Das Augenmerk der kommunalen Bildungspolitik soll sich dabei insbesondere auf Kinder von Migranten richten.

Zu den Themen führt der DGB Köln zusammen mit dem Stadtverband der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine Internet-gestützte Befragung durch, die sich an alle Bürger/innen Kölns richtet. Achtzehn Fragen – unterteilt in drei Themenblöcke – werden zur Diskussion gestellt. Der Zeitaufwand für eine Beantwortung liegt bei 5-10 Min.

Mehr Zeit ist nötig, um das 12-seitigen Diskussionspapier „Bildung und Integration“ zur Kenntnis zu nehmen. Dort werden die Herausforderungen in den Handlungsfeldern Kindergarten, Grundschule, Weiterführende Schulen, Übergang Schule/Beruf, berufsbildende Schulen und Weiterbildung näher beleuchtet. Konkret wird ein regelmäßiger Bildungsbericht, der Ausbau der Familienzentren, die Ausweitung des Modells ‚Selbstständige Schule’, der Aufbau eines Regionalen Bildungsbüros und die Entwicklung eines gesellschaftlich akzeptierten Integrationskonzeptes gefordert, das dem wachenden Anteil von Migranten in Köln Rechnung trägt. Diskussionspapier und Fragebogen finden sich auf der Internetseite www.DGB-Region-Koeln.de.

Die Umfrage ist bis zum 4. November online geschaltet. Bis dahin erhofft sich der DGB möglichst viele Rückmeldungen. Am 10. November wird das Ergebnis auf dem Kongress „Bildung und Integration“ vorgestellt.

Themen: Interkulturelles | Bildung/Wissenschaft |

Newsübersicht per Mail abonnieren

Ich möchte den KölnAgenda Newsletter erhalten und über Neuigkeiten
im Bereich Nachhaltigkeit informiert werden.

Abs. E-Mail

NEWS-Überblick nach Jahrgängen
KölnAgenda e.V./InfoStelle |
Volksgartenstr. 34 | 50677 Köln | FON: 0221 3310887 |
E-Mail: verein@koelnagenda.de | Website: www.koelnagenda.de |
monatlicher Infobrief | V.i.S.d.P.: Roland Pareik |