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Rettet das Brücker Wäldchen

KölnAgenda-Logo Köln, 25.10.2007
Bürgerinitiative wehrt sich gegen geplante Abholzung des 1,5 ha großen Waldgebietes
Mit der Beschlussvorlage 3872/2007 plant die Stadt Köln die Abholzung des sogenannten Brücker Wäldchens, eines rund 15.000 Quadratmeter großen Waldgebiets zwischen Brück und Refrath, zugunsten einer Wohnbebauung. Anfragen potentieller Investoren liegen schon vor, doch die Anwohner/innen wehren sich gegen die Abholzung des Biotops. Gemeinsam mit evangelischen Kirchengemeinden haben sie die Bürgerinitiative "Rettet das Brücker Wäldchen" gegründet, die sich über große Resonanz auf ihren Aufruf "Aufbäumen gegen Abholzen" freut: 2.400 Bürgerinnen und Bürger aus Köln und Refrath haben sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Brücker Wäldchens ausgesprochen.
Im Ausschuss für Stadtentwicklung wird heute über die Zukunft des Wäldchens entschieden. Vor der Ausschusssitzung wird die Unterschriftenliste übergeben, die Initiatoren hoffen auf eine fraktionsübergreifende Einigung gegen die Abholzung des Wäldchens. Die Argumente liegen auf der Hand: Es geht um den Umwelt- und Klimaschutz, in dem Gebiet leben zahlreiche besonders geschützte Tierarten, der Einfluss des Waldstückes auf das Mikroklima ist unbestritten, denn der Wald schützt die Anwohner unmittelbar vor den Emissionen von täglich fast 100.000 Pkw und 10.000 Lkw, die im Umkreis von wenigen 100 Metern dort vorbeifahren. Außerdem könne ein 80 Jahre alter, gesunder Baumbestand auch in Jahrzehnten nicht durch geplante Ausgleichsmaßnahmen in Form von neuen Aufforstungsflächen kompensiert werden.
Kontakt: Martina Eckstein-Bohn, Reinhard Bohn, Telefon 0221/984 10 98. www.brueckerwaeldchen.mynetcologne.de

Themen: Brgerbeteiligung | Umwelt & Natur | Stadtgestaltung |

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