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Bahnknoten Köln entwirren

KölnAgenda-Logo Köln, 05.11.2007
Ausbau des Schienennetzes verläuft schleppend – HBF und Deutz ein Bahnhof?
Seit gut zwei Jahren wollen die Stadt Köln, der Verkehrsverbund Rhein Sieg (VRS) und die Industrie- und Handelskammer den Ausbau des Kölner Eisenbahnknotens forcieren. Auf der "2. Eisenbahnkonferenz" wurde jetzt eine Zwischenbilanz gezogen. "Trotz intensiver Gespräche mit allen beteiligten Akteuren", so Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln, "sind die Probleme im Wesentlichen die gleichen geblieben." Immerhin seien infolge des Expertenforums einige wichtige Projekte in Angriff genommen worden, führte VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober aus, "vor allem der Ausbau der Strecke zwischen dem Messebahnhof Deutz und Köln-Mülheim auf zwei Gleise sowie kleinere Verbesserungsmaßnahmen im Deutzer Bahnhof, die zum Teil aber von der Stadt vorfinanziert werden mussten".

Insgesamt werde das Schienennetz in und um Köln den Anforderungen jedoch nach wie vor nicht gerecht. Mehr als 1.000 Züge rollen täglich über die Hohenzollernbrücke, die ihre Belastungsgrenzen längst erreicht hat. Der Eisenbahnknoten und die vorhandenen Anlagen werden zusätzlich
durch den Güterverkehr belastet. "Es sind einfach zu viele Züge, die sich die vorhandenen Anlagen teilen müssen.", so der Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, Dr. Herbert Ferger. Die drei Veranstalter forderten die Deutsche Bahn AG und ihre Infrastrukturtochter DB Netz AG dazu auf, die vorhandenen Kapazitäten schneller als geplant ausbauen.

Da der Bahnhof Deutz in Zukunft verstärkt den Nord-Süd-Schnellverkehr aufnehmen wird, müßte dieser besser mit dem Hauptbahnhof verbunden werden. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs soll dafür nun eine praktikable Lösung gefunden werden. Ansprechpartner:
lothar.schmitz@koeln.ihk.de
juergen.muellenberg@stadt-koeln.de
isabella.stock@vrsinfo.de

Themen: Mobilitt | Wirtschaft |

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