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Kaum Wohnungen

KölnAgenda-Logo Köln, 03.12.2007
Studie legt Anhebung der Mietobergrenzen für ALG-2-Bezieher nahe
Für ALG-Bezieher, die sich in Köln eine Wohnung suchen müssen, gibt es kaum adäquate Angebote. In einer Studie des Kölner Arbeitskreises HartzIV / Soziales wurden 1747 in Köln im August 2007 veröffentlichte Wohnungsangebote bezüglich des Quadratmeterpreises analysiert. Hauptfragestellung der Untersuchung war, ob Kölner Alg2 Bezieher eine realistische Chance haben, eine Wohnung zu finden.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass der durchschnittliche Quadratmeterpreis mit einer Wohnfläche von mehr als 45 m2; für Kaltmieten um 8,50 €/m2; und für Mieten inkl. Nebenkosten um 10,40 €/m2 liegt. Wohnungen bis 45 m2 liegen im Schnitt ca. 2 €/m2 über dem Mittelwert aller Angebote. Verglichen mit den in Köln bestehenden Mietobergrenzen wurden nur 5 Angebote ermittelt, bei denen die Kosten durch die zuständigen Leistungsträger komplett übernommen worden wären. Demnach haben Alg II Bezieher in Köln de facto keine Chance, eine Wohnung zu finden.

Daher fordert DIE LINKE.KÖLN von der Sozialverwaltung, die Deckelung der Kostenübernahme bei den Betroffenen den realen Verhältnissen anzupassen. Dies würde auch der geltenden Rechtsprechung entsprechen, so der des Bundessozialgerichts vom November 2006. Die komplette Erhebung ist auf der Webseite der Kreispartei unter www.die-linke-koeln.de eingestellt und herunterladbar.

Themen: Arbeit & Soziales |

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