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Garzweiler Flächenbrand

KölnAgenda-Logo Köln, 16.01.2008
BUND besetzte eigene Obstwiese, um Braunkohle- Tagebau zu stoppen
Zehn Tage hatten Aktive des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bei Garzweiler eine vereinseigene Obstwiese besetzt, um gegen den Braunkohletagebau Garzweiler zu protestieren. Trotz Zwangsräumung der Obstwiese durch ein Großaufgebot der Polizei wertete der BUND die Aktion als Erfolg und kündigte weiteren Widerstand an. Es würden auch zukünftig alle rechtsstaatlichen Mittel genutzt, die Totalzerstörung von Natur, Landschaft und Grundwasser durch den Braunkohletagebau und die Zwangsvertreibung zigtausender Menschen zu beenden. Die fortgesetzte Nutzung der Braunkohle sei angesichts fortschreitenden Klimawandels ein „Verbrechen an den betroffenen Menschen und der Umwelt“ und durch nichts zu rechtfertigen. www.bund-nrw.de

Zur Finanzierung der Aktion wurde u.a. bei Ebay für 151 Euro eine Flasche "Garzweiler Flächenbrand" versteigert, ein Bioland-zertifizierter Apfelbrand aus der 2006er Ernte der besetzten Obstwiese. Der BUND in Nordrhein-Westfalen freut sich auch über Online-Spenden www.bund-nrw.de/spende.htm, damit er sich weiter für das Klima stark machen kann. www.bund-koeln.de

Themen: Energie | Umwelt & Natur |

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