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Faire Süßwaren beliebter

KölnAgenda-Logo Köln, 17.01.2008
20 Prozent Plus für Fairtrade Süßigkeiten - TransFair auf der ISM 2008 in Köln
Süße Köstlichkeiten mit Fairtrade-Siegel sind gefragt wie nie. Auf der internationalen Süßwarenmesse (ISM) die Kölner Siegelinitiative TransFair eine positive Bilanz für 2008. Im Jahr 2007 erzielten Fairtrade-Süßigkeiten einen geschätzten Umsatz von 24 Millionen Euro, dies bedeutet ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Stärkstes Produkt sind dabei die Fairtrade-Schokoladentafeln, die acht Millionen Mal über den Ladentisch gingen. Auch die Absätze von Kakao, Eiscreme und Gebäck stiegen stark an. Nur beim Honig ist der Absatz rückläufig, da es in den Anbauländern zu Lieferschwierigkeiten kam. Die Zuckerkooperative Manduvira in Malawi konnte 2007 erstmals Rohrzucker auf den deutschen Markt liefern. „Dank Fairtrade haben wir in unserem Dorf jetzt Wasser und Strom – und für den Notfall haben wir einen Fahrdienst in das nächst gelegene Krankenhaus eingerichtet“, erklärt Elod Kafaukoma, Zuckerbäuerin aus Malawi.

„Faire Süßigkeiten machen nicht nur den Verbrauchern hierzulande Freude, sondern stärken insbesondere die Produzenten in den Ländern des Südens“, fasste Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e.V., den doppelten Nutzen fair gehandelter Süßwaren zusammen. Zudem stammen schon 52 Prozent aller Fairtrade-Süßwaren aus ökologisch zertifiziertem Anbau.

Das Fairtrade-Sortiment wird immer breiter. Gebäck, Konfekt, süße Brotaufstriche und eine Vielzahl von Süßwaren aus Fairtrade-Zutaten eroberten in 2007 die Regale. Die Wikana Keks und Nahrungsmittel GmbH. Wikana bietet erstmalig einen Quinoa Doppelkeks aus Fairtrade-Zutaten an.
Ben & Jerry’s bietet seit 2007 als weltweit erster Eiscremehersteller zwei Eissorten mit dem Fairtrade-Siegel an. Für die Sorten Vanilla und Vanilla Toffee Crunch stammen die Vanille, der Kakao und der Zucker aus dem Fairen Handel. www.transfair.de

Themen: Globale Partnerschaft |

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