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Sonnenenergie für Afrika

KölnAgenda-Logo Köln, 30.01.2008
Energiebau Solarstromsysteme aus Köln realisiert autarke solare Stromversorgungen
In den ländlichen Regionen Afrikas fehlt in weiten Teilen eine zuverlässige Stromversorgung. Dies ist eine Ursache für die unzureichende wirtschaftliche Entwicklung in vielen dieser Gebiete. Abseits der größeren Städte erzeugen - wenn überhaupt - Dieselgeneratoren den nötigen Strom. Drastisch steigende Kosten für Rohöl schränken somit langfristig die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas ein.

Das Kölner Unternehmen Energiebau Solarstromsysteme hat gemeinsam mit InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung) ein Konzept zur Elektrifizierung ländlicher Gebiete in Afrika entwickelt. Dieses Konzept basiert ausschließlich auf der Nutzung von Erneuerbaren Energien. Eine Photovoltaikanlage wird dazu mit einem Dieselgenerator gekoppelt, der mit reinem Pflanzenöl betrieben wird. Das Öl wird aus der Jatropha-Pflanze gewonnen, die auch auf kargen afrikanischen Böden wächst und bisher nicht genutzt wurde. Für entlegene strukturschwache Regionen entsteht damit eine zukunftsweisende und nachhaltige Alternative zur Stromversorgung mit Dieselgeneratoren.

Nach Pilotprojekten in Ghana, Tansania und Mali hat Energiebau Solarstrom Systeme 2006 das bisher größte Anlage in Mbinga in Tansania installiert, welches über 140 Menschen mit Strom versorgt. Dafür wurde Energiebau zusammen mit Inwent mit dem Roy Family Award der Harvard Universität ausgezeichnet. Außer in Afrika arbeitet das 70 Mitarbeiter zählenden Unternehmen in Indonesien, Spanien, Italien Frankreich und in den Beneluxländern. Der Stammsitz befindet sich auf dem Butzweiler Hof in Ossendorf. www.energiebau.de

Themen: Globale Partnerschaft | Energie | Wirtschaft |

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