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Köln als Lärmkarte

KölnAgenda-Logo Köln, 30.04.2008
Verkehrslärm wird sichtbar – NRW will EU-Richtlinie zum Umgebungslärm umsetzen
Seit April 2008 gibt es für die Bürger in Nordrhein-Westfalen Informationen über die Lärmbelastungen vor Ort. Dazu können Lärmkarten für besonders verkehrsreiche Straßen und Flughäfen sowie für Industrie über das Internetportal www.umgebungslaerm.nrw.de abgerufen werden. Die Lärmkarten bilden für Städte und Gemeinden eine wichtige Grundlage, um Lärmprobleme bei kommunalen Planungen zu berücksichtigen und gezielt Maßnahmen zur Minderung der Lärmbelastung zu entwickeln. Die Lärmkarten sind damit ein erster Meilenstein beim Umsetzen der EG-Umgebungslärmrichtlinie.
Lärm ist in den Städten und Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens eines der größten Umweltprobleme. Wachsende Mobilität und Motorisierung haben dazu geführt, dass die Lärmbelastung heute deutlich höher liegt als noch vor 20 Jahren. Über 60 Prozent der Bevölkerung fühlen sich durch Verkehrslärm belästigt. Bei mehr als 15 Prozent ist die Belastung so hoch, das langfristige Gesundheitsschäden drohen. Bei „Umgebungslärm” handelt es sich um belästigende und gesundheitsschädliche Geräusche im Freien, die durch Verkehr oder Industrieanlagen verursacht werden.
Für die Lärmkartierung der 1. Stufe wurden neben elf weiteren Ballungsräume (Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Wuppertal) auch der Ballungsraum Köln erfasst. Bis zum 18. Juli 2008 müssen Lärmaktionspläne der 1. Stufe aufgestellt werden. Die Lärmaktionspläne werden nach Fertigstellung über www.umgebungslaerm.nrw.de präsentiert.

Themen: Mobilitt | Umwelt & Natur | Stadtgestaltung |

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