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Strom aus Afrika

KölnAgenda-Logo Köln, 01.07.2009
Großinvestition in thermische Solarkraftwerke geplant - Kölner Flagsol GmbH mit dabei
Eine Initiative aus zwanzig großen Konzernen plant, deutsche Haushalte in Zukunft mit Solarstrom aus Afrika zu versorgen. Der Bau riesiger Solarkraftwerke in den Wüsten des Kontinents soll 400 Milliarden Euro kosten und in zehn Jahren den ersten Strom liefern. Etwa 15 Prozent des europäischen Strombedarfs sollen bis zum Jahr 2050 abgedeckt werden. Mitte Juli wollten sich die Firmen, darunter die Münchener Rück, Siemens, die Deutsche Bank und die RWE zu einem Konsortium für das Vorhaben «Desertec» zusammenschließen. Mit dabei ist auch die Solar Millennium AG, zu der als 100-Prozentige Tochter auch die Kölner Flagsol GmbH gehört.

Das Projekt hat sogleich eine Reihe von skeptischen Reaktionen hervorgerufen, die mit Sandstürmen, mangelnder Stabilität der Wüstenstaaten und zu hohen Transportkosten argumentieren. Trotzdem ist die Ankündigung schon jetzt ein vielversprechendes Signal für die Technologie der Parabolrinnen-Kraftwerke, wie sie von der Flagsol GmbH gebaut werden. Neben dem Europäischen Vorzeige-Projekt Andasol engagiert sich Flagsol u. a. in Ägypten, wo eine 50 MW-Anlage ausgerüstet wird. In Süd-Kalifornien hat Flagsol bereits vor über 20 Jahren Parabolrinnen für neun Solarkraftwerke mit insgesamt 354 MW Leistung geliefert. Jetzt sind hier drei weitere Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 726 MW geplant, die bis 2014 ans Netz gehen sollen. www.dgap.de/dgap/static/News/?newsType=CORPORATE&newsID=535583
www.koelnagenda.de/news?nr=07111604

Übrigens: Auch der Sitz von IRENA, der neugegründeten Internationalen Agentur für erneuerbare Energien wurde in die Wüste gesetzt, genauer nach Abu Dhabi ans Rote Meer. Ableger soll es in Bonn und Wien geben.

Themen: Energie | Wirtschaft |

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