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Wasser-Fußabdruck

KölnAgenda-Logo Köln, 17.08.2009
Indirekter Wasserverbrauch der Kölner liegt bei 2 Mrd. m³ jährlich – 50% wird importiert
Nach einer Anfang August veröffentlichten Studie der Umweltstiftung WWF hat Deutschland einen jährlichen Wasser-Fußabdruck von 159,5 Milliarden (Mrd.) m³. Hauptgrund für den hohen Verbrauch ist das in Lebensmitteln und Industriegütern enthaltene sogenannte Virtuelle Wasser. Hingegen trägt der direkte Wasserverbrauch von Privatpersonen nur mit gut zwei Prozent zu dem Wasser-Fußabdruck bei. Mit der Annahme, dass das Ernährungs- und Konsumverhalten der Kölner Bürger/innen dem der Deutschen näherungsweise entspricht, benötigt Köln danach knapp zwei Mrd. m³ Wasser pro Jahr. Zum Vergleich: Der Rhein transportiert jährlich knapp 75 Mrd. m³ Wasser.

Rund die Hälfte des Wasserbedarfs wird über ausländische Produkte meist in Form von Lebensmitteln importiert. Das meiste Wasser entfällt dabei auf Agrar-Güter aus Brasilien, der Elfenbeinküste und Frankreich (knapp 10%). Als besonders „durstige Güter“ gelten Kaffee, Kakao, Rind- und Schweinefleisch, Öl-Saaten wie Olive und Ölpalme, oder Baumwolle. Der WWF fordert, in Zukunft bei Importgütern auf deren Wasserverbrauch im Herkunftsland zu achten und die sozialen und ökologischen Folgen des deutschen Wasser-Fußabdrucks zu reduzieren. www.sueddeutsche.de/wirtschaft/282/482734/text/

Wer mehr über die Begrenztheit und die nachhaltige Nutzung der Wasser-Ressourcen erfahren will, sei auf das herausragende Buch „Wie lange reicht die Ressource Wasser“ von Wolfram Mauser verwiesen (9,95 Euro). Es ist 2007 beim Fischer Verlag in der Reihe „Mut zur Nachhaltigkeit“ erschienen. www.koelnagenda.de/news?nr=07090309

Themen: Umwelt & Natur |

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