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Strategiepapier 'Köln mobil 2025'

KölnAgenda-Logo Köln, 28.08.2014
Leitgedanken und Rahmen- bedingungen zur Verkehrs- entwicklung der Stadt Köln
Oberbürgermeister Roters hat am 25.08.14 das Strategiepapier für die künftige Verkehrsentwicklung in Köln vorgestellt. Dies wurde von einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Stadt und städtischer Unternehmen erarbeitet, wobei die Vorstellungen externer Organisationen und Experten einbezogen wurden. Das Ziel für 2025 ist ein Modal Split von zwei Drittel Umweltverbund (zu Fuß, Fahrrad, ÖPNV) und einem Drittel MIV (Motorisierter Individualverkehr).

Darauf aufbauend soll das "Stadtentwicklungskonzept Mobilität und Verkehr" entwickelt werden, welches den Generalverkehrsplan von 1992 (!) als Richtschnur planerischen Handelns ersetzen soll. Es ist geplant, den Entwicklungsprozess im nächsten Jahr zu starten und innerhalb von zwei Jahren abzuschließen. Dabei ist die Beteiligung der Bürgerschaft vorgesehen.

Das gesamte Strategiepapier steht unter www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf66/koeln-mobil-2025.pdf zum download bereit.

Die zehn Leitziele für die künftige Verkehrsentwicklung in Köln:
1. Wir wollen eine menschengerechte und umweltverträgliche Mobilität.
2. Wir wollen die verkehrlichen Herausforderungen in der Region und zusammen mit der Region lösen.
3. Wir wollen die Verkehrsplanung stärker in den städtebaulichen Kontext integrieren und für eine höhere Qualität der Infrastruktur sorgen.
4. Wir müssen uns um den Erhalt, da wir wachsende Stadt sind, aber auch um den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur kümmern.
5. Wir wollen den so genannten Umweltverbund, also das Zufußgehen, das Radfahren und den öffentlichen Personennahverkehr, stärken, um die Lebensqualität in der Stadt zu sichern und zu steigern. Wir streben an, dass in 10 bis 15 Jahren zwei von drei Wegen in Köln im Umweltverbund zurückgelegt werden.
6. Wir wollen die Angebote der S-Bahn, der Stadtbahn und der Bus-Linien als Rückgrat unserer Mobilität weiter ausbauen.
7. Wir wollen im innerstädtischen Verkehr die Potenziale des Fahrradverkehrs noch weiter ausschöpfen.
8. Wir wollen der Aufenthaltsqualität für Fußgänger eine hohe Priorität zukommen lassen.
9. Wir wollen die Erreichbarkeit der Ziele für den Autoverkehr sichern, insbesondere nenne ich hier die Wirtschafts- und Lieferverkehre.
10. Wir wollen auch den Gütertransport nicht vernachlässigen, sondern die weitere Entwicklung Kölns als Industriestandort sichern und stärken.

Autor/in: RH

Themen: Nachhaltigkeit | Brgerbeteiligung | Mobilitt | Umwelt & Natur | Stadtgestaltung |

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